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Innovatives Verbundprojekt: DHGE forscht mit selbstfahrendem Kleinbus

Am 14.12. startete in Gera offiziell der Linienbetrieb für den automatisierten E-Kleinbus EMMA. Das Forschungsprojekt wird von der Dualen Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) koordiniert. „Das automatisierte Fahren in Gera ist eine exzellente Ergänzung zum SMARTCITY-Vorhaben. Das ist ein zukunftsweisender Schritt für die Digitalisierung in Gera und Umgebung“ freut sich Prof. Jürgen Müller, Vizepräsident der DHGE. Projektpartner sind neben den Initiatoren TAG Wohnen und Fischer Academy, die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft, die Energieversorgung Gera sowie NutsOne als Experten für das Automatisierte Fahren. Eine Förderung erfolgt durch das Thüringer Umweltministerium.

Das Bus-Shuttle mit dem automatisiert fahrenden Kleinbus EMMA steht den Einwohnern im Geraer Stadtteil Lusan und Interessierten kostenlos zur Verfügung. „EMMA“ steht für „elektrisch mobil markant automatisiert“ und fährt mit gemächlichen 15 km/h von der Nürnberger Straße auf den Parkplatz von REWE, DM und NKD in die Zeulsdorfer Straße. Weitere Haltestellen sind in der Ahorn- und Eichenstraße vorgesehen.

Das Projekt wird bis ungefähr Ende Februar laufen mit einer Unterbrechung während der Weihnachtszeit. Was die Menschen in Gera davon halten, soll eine Umfrage unter den Fahrgästen und weiteren Bürgern aus Lusan feststellen, die die DHGE durchführt. Dazu wird von den Fahrgästen im Shuttle ein Fragebogen ausgefüllt. Zusätzlich ist aber auch die Meinung anderer Verkehrsteilnehmer gefragt. Unter umfrage.dhge.de ist bereits jetzt eine Mobilitätsbefragung freigeschaltet.