Erste Absolventin des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Maschinenbau und Management (M.Eng.)“ verabschiedet

Manuela Teplow hat als erste Absolventin den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Maschinenbau und Management (M.Eng.)“, der seit dem Jahr 2014 gemeinsam von der Hochschule Schmalkalden und der Dualen Hochschule Gera-Eisenach angeboten wird, erfolgreich abgeschlossen.

Bereits im Berufsleben stehend entschied sie sich vor zweieinhalb Jahren für dieses innovative Studium, um nach einem Bachelorabschluss im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen insbesondere ihre Maschinenbau-Kenntnisse ausbauen und vertiefen zu können. Überzeugt hat das deutschlandweit einmalige Konzept: Das fünfsemestrige Studium berücksichtigt die Anforderungen der Praxis und vermittelt neben aktuellem Maschinenbauwissen auch betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen. Darüber hinaus können sich die Studierenden wahlweise in den Bereichen Produktentwicklung oder Produktionstechnik spezialisieren. Das Masterprogramm ist mit Selbststudien- und Präsenzphasen so konzipiert, dass sich Studium und Berufstätigkeit hervorragend miteinander vereinbaren lassen, so dass Frau Teplow selbst die langen Anreisen aus dem Saarland zu den Studienorten Schmalkalden und Eisenach auf sich nahm. „Ich würde das Studium in jedem Fall weiterempfehlen“, resümiert die Saarländerin.

In Eisenach legte Manuela Teplow nun am vergangenen Donnerstag mit dem Kolloquium zur Masterarbeit ihre letzte Prüfungsleistung ab. Die Mitarbeiterin der RESA Systems GmbH mit Hauptsitz in Saarwellingen konzipierte und konstruierte im Rahmen ihrer Masterarbeit für einen Firmenkunden Komponenten, die zur Zerlegung von Kampfmitteln benötigt werden. Diese Zerlegung erfolgte zuvor manuell und war dadurch sehr aufwendig und vor allem gefährlich. Durch eine Automatisierung des gesamten Zerlege- und Zerstörungsprozesses kann die Sicherheit enorm erhöht und der Aufwand insgesamt erleichtert werden.

v.l.n.r.: Professor Dr.-Ing. Uwe Hoyer, Manuela Teplow (M.Eng.), Jan-Peter Panzer (M.Eng.)
Zoom
v.l.n.r.: Professor Dr.-Ing. Uwe Hoyer, Manuela Teplow (M.Eng.), Jan-Peter Panzer (M.Eng.)

Jan-Peter Panzer (M.Eng.) freut sich als betrieblicher Betreuer über die Leistung von Frau Teplow. „Für unser Unternehmen sind hoch qualifizierte Mitarbeiter existenziell. Daher unterstützen wir unsere Mitarbeiter gerne bei ihrer Aus- bzw. Weiterbildung.“

Professor Dr.-Ing. Uwe Hoyer, einer von vier Fachbeiratsmitgliedern des Studiengangs „Maschinenbau und Management (M.Eng.)“, begleitete die Masterarbeit von Frau Teplow als betreuender Hochschullehrer. Er ist stolz auf die erste Absolventin und erkennt es ihr hoch an, das Studium so stringent durchgezogen zu haben: „Sie liefert den Beweis dafür, dass das Studium berufsbegleitend in fünf Semestern studierbar ist.“

Die hohe Nachfrage nach dem Studiengang zeigt, wie wichtig ein hohes Qualifikationsniveau für Unternehmen und Mitarbeiter in der Maschinenbaubranche ist. Der zum Wintersemester 2016/2017 startende Studienkurs ist bereits ausgebucht – für den Studienstart zum Sommer-semester 2017 sind jedoch noch Plätze frei. Ausführliche Informationen zum Studium sowie Bewerbungsunterlagen zum Download erhalten Studieninteressierte unter http://www.hs-schmalkalden.de/Maschinenbau_und_Management.html oder telefonisch bei Frau Köhler vom Zentrum für Weiterbildung der Hochschule Schmalkalden unter 03683 688-1740.

Kurzinfos zum Studium „Maschinenbau und Management“:

  • Abschluss „Master of Engineering“
  • 5 Semester berufsbegleitend
  • 90 ECTS-Punkte
  • Voraussetzungen: technisches Hochschul- oder BA-Studium sowie einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr oder nicht-technisches Hochschulstudium sowie einschlägige Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren und Bestehen einer Zulassungsprüfung
  • Kosten pro Semester 2.560 Euro einschließlich Lehrmaterial
  • Studienorte: Schmalkalden und Eisenach

Studienmodule im Überblick:

  • Werkzeugmaschinen
  • Automatisierungstechnik
  • Innovative Verbindungstechniken und Fertigungsverfahren
  • Werkstoffauswahl und Leichtbau
  • Wirtschaftsrecht und Arbeitsschutz
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Qualitätsmanagement
  • Projekt- und Innovationsmanagement
  • Produktdatenmanagement
  • Soft Skills

Spezialisierung „Produktentwicklung“

  • Angewandte Mechanik
  • Simulation in der Produktentwicklung und Rapid Technologies
  • Konstruktion und Auslegung
  • Produktmanagement und Technischer Vertrieb

Spezialisierung „Produktionstechnik“

  • Fertigungsprozessgestaltung und vertiefende Themen der Fertigungstechnik
  • Produktionsplanung und -steuerung
  • Betriebstechnik und Instandhaltung
  • Energiewirtschaftliche Aspekte in der Produktion