DHGE entwickelt flexible optische Sensormatten als Messglieder für Maschinen- bzw. Roboterregelungen

Seit Juni 2020 läuft am Standort Eisenach ein Forschungsprojekt in Kooperation mit dem, auf Sondermaschinenbau spezialisierten, Unternehmen Richter Feinwerktechnik in Schönbrunn. Als Teil des Forschungsnetzwerkes „SmartFaceNet - Methoden und Prozesse für smarte Oberflächen“ soll ein frei konfektionierbarer Low-Cost-Flächensensor entstehen, der auf textiler Basis sehr preisgünstig herzustellen ist.

Dabei sollen sowohl kostengünstige Fertigungsmethoden entwickelt werden als auch eine intelligente Signalauswertung, die ­­­­– unter Nutzung und Adaption von KI-Algorithmen – ortsaufgelöst die Position der Menschen auf dem Sensor erkennt.

Der Sensor selbst soll als Signalgeber für Roboter und Maschinen eingesetzt werden, um Arbeitsgänge, wie die Bestückung oder das Rüsten von Maschinen, signifikant zu verkürzen und damit etwa Maschinenbediener von Routinetätigkeiten zu entlasten und die Sicherheit des Systems zu erhöhen. Dazu führt die Arbeitsgänge abhängig von der Position des Bedieners auf dem Sensor aus.

Die Durchführung des Projektes wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Teil des zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gefördert. Ansprechpartner ist Professor Dr. Christian Döbel, Leiter der Studienrichtung Mechatronik und Automation.